Die Deutsche Sportjugend (dsj) ist die Jugendorganisation im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB)

  • Die Geschäftsordnung und Jugendordnung wurde von der außerordentlichen Vollversammlung der Deutschen Sportjugend (dsj) am 29. April 2006 beschlossen und trat am 20. Mai 2006 in Kraft.
  • Die Jugendordnung wurde am 25.10.2008 bei der Vollversammlung in Freiburg geändert.

Die Deutsche Sportjugend ist die Interessenvertretung ihrer Mitgliedsorganisationen:

16  Landessportjugenden

53  Jugendorganisationen der Spitzenverbände

10  Jugendorganisationen von Verbänden mit bes. Aufgabenstellung

Sie setzt sich für die Bedürfnisse und Anliegen aller - und das sind über 9 Millionen - sporttreibenden jungen Menschen ein.

Die dsj wirkt jugend- und sportpolitisch.
Sie will zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen beitragen, die Befähigung zum sozialen Verhalten fördern und Kinder und Jugendliche zu gesellschaftlichem Engagement anregen.

Jugendarbeit im Sport ist Bildungsarbeit mit jungen Menschen.
Auf dieser Grundlage unterbreitet die dsj vielfältige Angebote auch über den sportpraktischen Bereich hinaus, die allen Kindern und Jugendlichen offenstehen.

Die dsj wirkt bei der Entwicklung zeitgemäßer jugend- und bildungspolitischer Konzepte mit und bemüht sich dabei um partnerschaftliche Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen Gruppen, Ministerien, parlamentarischen Gremien und politischen Parteien.

Die dsj will zur internationalen Völkerverständigung durch Bildungsarbeit und Begegnungen beitragen, den europäischen Einigungsprozeß unterstützen sowie für Toleranz nach innen und außen eintreten.

Sie fördert

  • Begegnung von Jugendlichen aus unterschiedlichen Ländern,
  •  Erfahrungsaustausch und Kontaktprogramme von JugendleiterInnen,
    Führungskräften des Jugendsports verschiedener Länder,
  •   bilaterale und multilaterale Zusammenarbeit in Europa und weltweit,
  •   den Aufbau des Jugendsports in Entwicklungsländern.

Die dsj berät und unterstützt die Mitgliedsorganisationen in ihrer Arbeit, veranstaltet Lehrgänge und bietet Arbeitsmaterialien an. Sie hilft jungen Menschen bei der Entwicklung von Verantwortungsbewußtsein, Mitgestaltungswillen und Demokratieverständnis. Darüber hinaus leistet sie Lebenshilfe für sozial benachteiligte Jugendliche und fördert die Mitbestimmung.

Im August 1993 wurde die Koordinationsstelle Fan-Projekte bei der Deutschen Sportjugend (KOS) eingerichtet. Seither sind drei MitarbeiterInnen in der Geschäftsstelle der KOS im Haus des Deutschen Sports mit der Wahrnehmung der im “Nationalen Konzept Sport und Sicherheit” festgelegten Aufgaben betraut.

Die Verwaltungsstelle Zivildienst im Sport bei der Deutschen Sportjugend steht für Antragsteller auf Anerkennung als Beschäftigungsstelle sowie als Informationsstelle für ZDL zur Verfügung.

Innerhalb des Modellprojekts Freiwilliges Soziales Jahr werden Einsatzstellen im Sport in verschiedenen Bundesländern eingerichtet und an Interessenten vermittelt.